Ein Unternehmen mit Gewerbetradition

1892 gründete der Gerber Emil Köster eine kleine Schaflederfabrik an der Wrangelstrasse.

Aus Amerika hatte der junge Unternehmer ein Verfahren mitgebracht, Schaffelle so zu bearbeiten, dass eine hochwertige Imitation von Ziegenleder entstand. Die Spezialität wurde Chevrolin genannt und erhielt als Markenzeichen den Kopf eines Pan, der in das Leder geprägt wurde. Dieses Chevrolin-Wappen steht noch heute für die EMIL KÖSTER GMBH.

Nach der Jahrhundertwende konnte der Betrieb ständig ausgebaut und vergrößert werden.

Im Jahre 1910 erfolgte die Umwandlung der Firma in eine Aktiengesellschaft und die Neugründung einer Hautwollfabrik, die Emil Köster mit modernen, überwiegend selbstentwickelten Maschinen ausstattete. Vier Jahre später zerstörte ein Feuer das Werk. Der erste Weltkrieg verhinderte einen vollständigen Wiederaufbau.

1921 erwarb Emil Köster eine Fabrikanlage in Gadeland, das heutige Gelände der EMIL KÖSTER GMBH. Wiederum vernichtete ein Großbrand 1937 das Werk und die Produktion musste unterbrochen werden. Der in den folgenden Jahren neu entstandene Fabrikkomplex war nach dem 2. Weltkrieg eine der weltweit modernsten Produktionsstätten für Schaf- und Ziegenleder.

1967 wurde die Produktion eingestellt und die Aktiengesellschaft in eine Grundstücksverwaltungs GmbH umgewandelt. Seitdem obliegt der EMIL KÖSTER GMBH die Instandhaltung, Verwaltung und Vermietung des ehemaligen Fabrikkomplexes.

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